Unser Bügermeister für Waging
Martin Dandl
Vorstellung
Mein Name ist Dandl Martin, bin 48 Jahre alt und mit meiner Frau Verena seit 2010 glücklich verheiratet. Wir beiden haben zwei Kinder, Maxi und Miriam, im Alter von 9 und 6 Jahren. Wohnhaft sind wir in Garscham, einem Ortsteil von Otting. Zu meinen Hobbys zählen neben meiner Familie das Berggehen oder -radeln und das Sportschießen.
Familie:
Ich bin auf dem elterlichen Hof in Garscham, zusammen mit meinen drei Geschwistern, aufgewachsen. Wir vier hatten eine schöne Kindheit und haben auch mithelfen dürfen bei den Arbeiten auf dem Feld oder im Stall.
Früh war klar, dass die Hofnachfolge eine Option für mich ist.
Ich bin in Otting und Wonneberg in die Grundschule gegangen und habe anschließend in Waging, in der damaligen Hauptschule, mit dem qualifizierten Hauptschulabschluss abgeschlossen.
Beruflich:
Nach dem qualifizierten Hauptschulabschluss habe ich mit der landwirtschaftlichen Ausbildung begonnen. Mein Ausbildungsbetrieb war in unserer Gemeinde.
Nach diesem Abschluss bin ich in die Winterschule nach Laufen gegangen und habe dort zum staatlich geprüften Wirtschafter im Landbau abgeschlossen.
Gleich anschließend besuchte ich in Rotthalmünster die Höhere Landbauschule und habe auch diese erfolgreich als staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt abgeschlossen.
Damals war ich 21 Jahre alt und meine Eltern haben mir den landwirtschaftlichen Betrieb übergeben.
Wir hatten zu dieser Zeit noch einen Anbindestall. Natürlich wollte ich das zuvor intensiv Gelernte auch umsetzen und mich für die Zukunft rüsten. Somit baute ich einen Laufstall für 60 Kühe.
Ich habe mich in jungen Jahren entschlossen zu investieren, mich nicht von hohen Geldbeträgen und viel harter Arbeit abschrecken zu lassen.
2018 haben meine Frau und ich uns auf eine neue Technik eingelassen. Wir haben ein automatisches Melksystem, einen Melkroboter, installiert, was eine andere Arbeitsweise wie vorher und erneut neue Herausforderungen bedeutete.
Wir bewirtschaften unseren Milchviehbetrieb im Vollerwerb. Wir müssen unseren Betrieb so führen, dass wir davon leben können und der Betrieb zukunftsfähig bleibt.
Es gelingt uns Gott sei Dank sehr gut und ich traue mich auch zu sagen, dass wir unseren Betrieb durch viele Höhen und Tiefen mit vielen Änderungen bei Vorschriften und politischen Rahmenbedingungen erfolgreich geführt haben und immer noch führen.
Ehrenamt und Vereine:
Seit meiner Kindheit war die DJK Otting neben meiner Familie ein großer Lebensmittelpunkt. Ich habe gerne mit meinen Freunden Fußball gespielt und im Verein viel Gemeinschaft und Miteinander erleben dürfen.
Leider habe ich im April 2003, nach einer schweren Knieverletzung, die Fußballschuhe an den Nagel hängen müssen.
Ich bin dem Verein jedoch treu geblieben und habe anschließend 15 Jahre lang als Fußballabteilungsleiter den Verein mitgestalten dürfen.
Ebenfalls bin ich seit ca. 25 Jahren mit Stolz Fähnrich der DJK Otting.
Ich bin aber auch bei den Schloßbergschützen Holzhausen Otting nach wie vor in der Vorstandschaft und in der Wettkampfmannschaft aktiv.
Weitere Ehrenämter sind die Vorstandschaft der Jagdgenossenschaft Otting, stellvertretender Ortsobmann des Bauernverbands, 1. Vorstand einer Maschinengemeinschaft und Beiratsmitglied bei der MR – Laufen GmbH.
Kommunalpolitik:
Im Jahr 2002 habe ich das erste Mal für den Gemeinderat kandidiert. Damals hatte mich Schorsch Seehuber sen. und Herbert Häusl zu den Freien Wählern gebracht und ich muss sagen ich habe es bis heute nicht bereut.
Damals habe ich es zwar nicht in den Gemeinderat geschafft, aber als ich dann 2008 erneut kandidiert habe, bin ich in den Gemeinderat eingezogen und nunmehr seit fast 18 Jahren mit dabei.
Seit ca. 8 Jahren bin ich Fraktionsvorsitzender und 1. Vorsitzender der Freien Wähler und seit ca. 7 Jahren 2. Bürgermeister der Gemeinde Waging.
Es freut mich sehr, dass ich seit knapp 6 Jahren Referent für Sport und Vereine sein darf, besonders weil mir meine Ehrenämter und der Sport sehr am Herzen liegen.
In dieser langen Zeit habe ich schon einiges erlebt. Am Anfang noch die letzten Arbeiten am Seniorenheim, das damals vom Krankenhaus in ein größeres Seniorenheim umgebaut wurde, über den Bau der Bergader-Arena, Schaffung von Betreuungsplätzen bis zu den großen Planungen für den neuen Schulcampus.
Zu dem bin ich jetzt seit gut eineinhalb Jahren als Kreisrat im Kreistag. Das gibt mir die Möglichkeit gute Kontakte zu knüpfen und einen näheren Einblick in überregionale Themen, wie Abfallwirtschaft, weiterführende Schulen, Rettungswesen, ÖPNV usw. zu bekommen.